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I’m coming home I’m coming home tell the World I’m coming home...

Montag, 09.02.2015

Hallo Ihr Lieben.


Da es leider 3 tagelang so gut wie nur geregnet hat, habe ich am Freitag Mittag die Flucht ergriffen. Ich hatte mir morgens ein Busticket für 13h Abfahrt gekauft. Eine Hostelreservierung hatte ich nicht, aber ich dachte, wenn ich um spätestens 18h dort ankommen würde, werde sich schon noch was finden.


Diesmal gab es keine Sitzplatzreservierung, ich hatte dennnoch 2 Sitze für mich alleine. Wir fuhren und fuhren und das Wetter wurde immer schlechter. Als wir eigentlich hätten ankommen müssen wurde aufeinmal noch eine Pause gemacht. Das hat mich sehr gewundert. Infos bekam man natürlich keine. Ein Reisegast erkundigte sich dann und so erfuhren wir, dass es einen Erdrutsch gegeben hat und deswegen die Zufahrtssttraße gesperrt war und wir deswegen anders fahren mussten. Wann wir ankommen werden konnte mir keiner sagen. Na bravo! Da buch ich einmal kein Hostel vor und dann komme ich irgendwo im stockdunklen an... wir fuhren und fuhren und es wurde später und später. Ich hab mich schon in nem Taxi sitzen sehen um hunderte von Hostels anzufahren, weil alle ausgebucht sind. Und dann musste ich an den Taxifahrer von Dienstag denken. Erstens hatte der mir noch gesagt es sei ratsam immer morgens Busse zu nehmen, da nachmittags oft Straßen gesperrt werden müssen, 2. hatte ich ja seine Karte und hätte ihn ja auch von vornherein anrufen können.


Naja, Chance vertan. Jetzt wollt ich den auch nicht mehr anrufen, denn was sollte ich sagen? Ich sitz in nem Bus und fahre durch die Pampa, keine Ahnung wann ich ankomme... hmm ne.
Gegen 22h sind wir dann tatsächlich am Busbahnhof angekommen. Da standen so viele Taxifahrer um den Bus herum, die haben einen gar nicht aussteigen lassen, standen schon fast auf der Treppe um sich anzubieten. Einer hat mich dann zum Hostel gefahren, eine riesen Schlange von Leuten davor. War ich ja zum Glück nicht die Einzige die so spät ankam und ein Zimmer in nem 4Bett-Frauenzimmer hab ich auch noch bekommen.


Das Hostel ist super. Es ist wie ein kleines Dörfchen mit Restaurant und mehreren Bars und Internetcafe und Pool und überall Hängematten und Liegen und mehreren Häusern wo Schlafsääle drin sind und nem TV Raum und und und. Die Organisation ist jetzt nicht so dolle. Ich musste am morgen komplett auschecken, sollte um 11h wiederkommen, um dann wieder nei einzuchecken. Und dann musst ich auch das Zimmer in ein 8er dorm wächseln.
Vormittags hab ich mir dann die Stadt angeguckt. San Jose ist ja nun wirklich nicht schön. Aber in der Stadt kann ich mir die Zeit ja immer gut vertreiben. Das Wetter war gut, natürlich nicht so warm, aber dafür Sonne und trocken.


Nachmittags im Hostel hab ich dann super viele Leute kennengelernt. Einen aus Amerika, der vorletztes Jahr beim Reisen ein paar Kölner kennengelernt hat und deswegen letztes Jahr nach Köln zum Karneval geflogen ist. 2 Deutsche, die mit mir im Flieger nach Frankfurt sitzen werden und und und. Uuuund einen Deutschen, 48 Jahre alt und so von sich überzeugt. Oton "ja weisste ich hab mit meinem Sohn unter der Brooklyn Bridge im auto übernachtet, welcher daddy macht das schon, ja?". Hat 4 Kinder, Frau sitzt mit Kindern zu Hause und er ist seit September am reisen, mit seinem Bruder. Das sollte mir mal jemand vorschlagen. Ich dachte ich höre nicht richtig. Und das Beste. Die beiden mieten immer Autos, egal wo sie grad sind, und suchen dann Leute, die ein paar Kilometer, in ein paar Städte etc, mit denen fahren wollen. Jetzt wird der Bruder weiter fliegen und er, also der Superdaddy, hat jetzt ne Holländerin im Schlepptau mit der er die nächsten 2 Wochen mit dem Auto reisen wird. Halloooooo?


Und ich dachte ich werd den nicht mehr los. "Ja weisste, wenn man so alt ist wie ich, und schon so viel gesehen hat, da hat man irgendwann nichts mehr auf der Bucketliste stehen", "weisste ich war mit meiner Tochter Backpack in Australien unterwegs", "ich hab in London in Hotel sgewohnt, aber weisste immer nur 5* Sterne Dinger"... Ohhhh :/ und dann fragt er dich was, so zum Beispiel wo ich so war, was ich gemacht hab, aber da hat er entweder dann gar nicht zugehört, oder mich unterbrochen, oder die Frage gestellt und selbst drauf geantwortet. Weil alles was er ja gesehen un derlebt hat war eh das Beste.Und er hat ja sooo viel seinen kontakten zum Auswärtigen Amt zu verdanken... seine Kinder, die wollte er immer mehrsprachig aufwachsen lassen, deswegen hatten die immer ne Nanny zum Beispiel aus Ecuador und Peru oder auch aus der Ukraine.


PFUI


Den letzten Tag hab ich hier im Hostel eigentlich nur mit schlafen verbracht. Seit Roatan schleppe ich ja Husten und Halsschmerzen mit mir rum und nun ist meine Erkältung richtig ausgebrochen, mit allem drun und dran. Mega ätzend. Hab mich nur einmal in nen Shop geschleppt und mir da was gegen alles gekauft. Hab jetzt gar keine Lust auf den Flug, die Ohren tun immer so weh, wenn alles vertsopft ist.


Jedenfalls...Nicht in Puerto Viejo zu bleiben, sondern nach San Jose zu fahren, war das Beste was ich machen konnte.


Tja, das war dann wohl der letzte Eintrag in meinem Blog. Danke an alle, die ihn verfolgt haben, die Kommentare und nette Worte hinterlassen haben. Danke an Alle, die mich unterstützt haben.  Ihr wart - auch wenn ihr nicht in meiner Nähe sein konntet - ein bestandteil meines Lebens hier. Ihr wart mir eine große Stütze und ich wusste, es ist immer einer da auf den ich mich verlassen kann. Es tat gut hin und wieder eine vertraute Stimmer über Skype zu hören oder bekannte Gesichter zu sehen (natürlich auch über Skype). Und was würden wir nur ohne Whats App machen?


 Es hat mich so gefreut, dass andere an meinen Erlebnissen teilhaben!

Das, was ich erlebt habe, kann mir keiner nehmen und wenn ich zurückschaue, war es einfach eine unglaubliche Zeit.

 Ich gehe ganz klischeehaft mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Bis dahin, noch ein letztes mal: Machts gut und liebe Grüße aus der Ferne.  
Bis morgen!!

Life is a sequence of moments all called now

Mittwoch, 04.02.2015

Gegen 16Uhr sind wir in San Jose angekommen. Lina und ich haben uns dann gleich auf den Weg gemacht, um die Stadt zu erkunden. Es gab 2/3 schöne Gebäude und ansonsten hat es mich doch sehr an Quito erinnernt. Überall stehen Leute die dir was verkaufen wollen, oder es wird einem hinterher gepfiffen oder sonst was.

Durch Zufall bin ich dann vor dem Hotel mit einem Taxifahrer ins Gespräch gekommen. Der war super nett und hat mir angeboten, mir mein Busticket morgens zu kaufen, da die Busse nach Puerto Viejo immer überfüllt sind und ich somit nicht viel früher dorthin muss etc. Ich hab mich da einfach mal drauf eingelassen. Hatte ja nichts zu verlieren. Wir haben uns dann für 9h  morgens ab Hotel verabredet. Wäre er nicht gekommen wäre ich halt selbst zum Busbahnhof. Außer später dort anzukommen wäre ja nichts weiter passiert.

Am letzten Abend mit der Gruppe waren wir erst Essen und dann in einem Club, Ladiesnight.

Im Hotel hatte man mir angeboten meine sachen dort zu deponieren, sodass ich nicht alles mit an die Küste nehmen muss. Ein super nettes Angebot, ich hab mich aber dagegen entschieden, da ich noch nicht wusste, wo ich landen werde und ich wollte flexibler sein.

Am nächsten Morgen kam ich kurz nach 9 runter an die Rezeption und da stand tatsächlic der Taxifahrer mit meinem Busticket. Er hat mich dann zum Busbahnhof gebracht, dem Ticket konnte ich entnehmen, dass das Ticket morgens um 5:21h gebucht wurde. Die Busfahrt kostet ca. 10$, ich hab ihm dann insgesamt 20$ geben, für die Fahrt morgens vom Hotel zum Busbahnhof und dafür, dass er mir das Ticket gekauft hat.

An dem Busbahnhof stand schon vor meinem Bus ne riesige Schlange. Ich hab das gar nicht kapiert, auf den Tickets standen doch Sitzplatznummern. Warum also in ner Schlange davorstehen? Da der Busbahnhof aber eh nicht so einladend war hab ich mich einfach mal dazugestellt. Ich hatte nämlich den Verdacht, dass die Leute da anstehen, um sicherzusein dass das Gepäck ind en Kofferraum geht und nicht aufs Dach geschnallt wird,.

Kurz nach 10 fuhren wir ab. Das Wetter auf der Fahrt war schlecht. Im Bus saß ich neben einem Mädchen aus Norwegen, die einen Austausch in Argentinien gemacht hat und nun auch durch Mittelamerika reist.

Halb 3 sind wir in Puerto Viejo angekommen, sie ist dann erstmal los sich ein Hostel suchen, ich war froh, dass ich meins bereits gebucht hatte- zumindet für 2 Nächte.

Mein Hostel hab ich auf Anhieb gefunden. Für 10$/Nacht kann man natürlich nichts erwartebnklar. Vor allem nicht in Costa Rica. Ich erinner mich da an mein 8$Hostel in Mindo, Ecuador, was einfach traumhaft war... naja.

Ich hab nur meine Sachen abgestellt und bin direkt zum Strand. Das einzig tolle an dem Hostel ist die Nähe zum Strand (100m vllt) und die Lage in der Stadt.

Es gibt 8 Bettem, aufgeteilt auf 2 Räume.Momentan bin ich in einem Zimmer mit einer aus Argentinien, in dem anderen Zimmer (Durchgangszimmer) ist eine aus Israel und eine Deutsche. Mein Zimmer ist furchtbar :D es liegt direkt neben der Küche von dem Restaurant das vor dem Hostel ist und die Wand reicht nicht bis zu Decke. Es ist mehr so eine Pappwand als Trennwand aufgestellt. Den Boden im Badezimmer will man ohne Flip Flops auch nicht betreten und überall sind Katzen und Eidechsen... Immerhin gibts für uns ne kleine Küche mit Kühlschrank. Und Internet. Und es ist cool, dass wir 4 Mädels sind. Ich bin abends direkt mit denen auf ne Strandparty gegangen und mal sehen was wir die anderen Tage noch so machen.

Ich hab mich entschieden hier bis Sonntag zu bleiben. Die anderen Hostels sind alle deutlich teurer und viele davon auch ausgebucht. Was solls...

#YOLO

Von hier aus werden super viele Touren nach Panama angeboten. Würde mich ja auch noch reizen... mal sehen.

Puerto Viejo gefällt mit gut. Man bekommt die jamaikanischen Einflüsse an jeder Ecke zu spüren, oder soll ich besser sagen, zu riechen? :P

Wir haben einen riesien großen langen Strand mit Palmen überall. Es sind fast nu Surfer hier, ein Surfgeschäft neben den nächsten, viele Bars und Restaurants alle am Wasser und alles ist offen gehalten. Man wird von jedem gegrüßt und alles ist eher peaceful.

Viele Grüße aus dem Paradies.

For my part, i travel not to go anywhere, but to go. I travel for traveler´s sake. The great affair is to move

Sonntag, 01.02.2015

So ging es dann am nächsten morgen im Minibus in Richtung La Fortuna. Der Sturm hatte ganz schöne schäden angerichtet. Überall umgekiptte Bäume und die Flüße sind über die Ufer getreten.

An einem See angekommen haben wir ein Boot auf die andere Seite genommen, das ist viel schneller als um den See herum zu fahren.

Total witzig. Auf dem Boot haben wir die Jungstruppe getroffen, die wir auf Roatan in der Karibik kennengelernt hatten. Danach ging es noch 45 Minuten weiter mit dem Boot zum Hotel. Das Hotel in la fortuna war richtig nett. Immer zu zweit haben wir in kleinen Holzhäuschen geschlafen und in der Mitte der Anlage gab es einen Pool.

Manche von uns haben dann Rafting, Cannopy und sowas gebucht, aber ich nicht. Es ist unverschämt was dafür für Preise in Costa Rica aufgerufen werden.

Lina und ich haben uns dann Nachmittags eine Massage gegönnt. Super schön mit allem drum und dran und danach waren wir alle in einem schönen Restaurant.

Am nächsten Mittag bin ich mit ein paar anderen zu "heißen Quellen" gefahren. Ich hab lange überlegt, ob ich das machen soll. 1. war ich ja schon 2x bei heißen Quellen in Ecuador, 2. musste man dafür hier in Costa Rica 40$ locker machen und 3. war es ja schon so super warm in la fortuna.

Auf dem Weg dorthin hab ich echt an meiner Entscheidung gezweifelt, wir hatten ca. 36 Grad, es war soo heiß, warum Fährt man dann zu heißen Quellen? Aber man kann ja auch nicht nach La Fortuna fahren und an keiner aktivität teilnehmen.

Die anlage war wahnsinnig schön, keine Frage. 28 verschiedene Pools, alles super detailreich angelegt. Wasserrutschen, schöne Pflanzen, Wasserfälle, Bars in den Pools eingebaut... allerdings erinnerte mich das alles mehr an ein Spaßbad als an heiße Quellen, aber nun gut.

Da ja nun schon Sonntag war musste ich mir mal langsam überlegen was ich dann ab Dienstag für die 6 Tage noch  machen will. Erst dachte ich daran, die letzten Tage komplett in San Jose verbringen zu wollen. Stadt angucken und vllt ein paar Ausflüge von da aus. Ich hatte nämlich übelst Lust mal wieder auf ein bisschen Stadtleben. Da ich aber in Costa Rica bisher noch keine schöne Stadt gesehen habe und auch gehört habe, dass San Jose nicht so toll sein soll, hab ich den Plan wieder verworfen. Dann dachte ich mit ein paar anderen meiner bisherigen Gruppe weiterzureisen. Aber irgendwie hab ich auch den Plan dann verworfen, da ich irgendwie Lust hatte was alleine zu machen.

Und so war die Idee geboren und ich hab mir ein 10$/Nacht Hostel in Puerto Viejo an der Atlantikküste Costa Ricas gebucht, erstmal für 2 Nächte.

Wie ich dorthin komme wollte ich am nächsten Tag gucken.

 

Die with memories- not with dreams

Samstag, 31.01.2015

Eigentlich sollte es danach innem public bus weiter nach Costa Rica gehen, aber da wir sop viel Verspätung hatten, wurd kurzerhand ein Minibus für uns gemietet und los ging es.
Die Grenze zu Costa Rica ist eine absolute Katastrophe. Das Gelände ist soooo groß, man muss fast 2km zu Fuß laufen. Bei gefühlten 45 Grad mit seinem Gepäck. Warum die da keinen Shuttlebus einsetzen verstehe ich nicht. Außerdem machen sie doch in Costa Rica aus allem Geld....


In Costa Rica war es nicht weniger stürmisch. Wir mussten 1,5 Stunden über Stock und Stein in die Berge fahren. Es hat geschüttet wie aus Eimern und es war super windig und dann hat es auch noch gewittert. Absolutes Unwetter.


Wir kamen in Monteverde an und alles war stockdunkel. Nichts hatte geöffnet, der Regen schlug gegen die Scheibe und der Wind heulte. Als wir aus dem Bus ausstiegen dachte ich, ich erfriere. Klar, wir kamen aus 30 Grad, hier zeigte das Autothermometer 8 Grad an. Im Hotel begrüüßte man uns mit einer Kerze. Stormausfall in der gesamten Stadt und das schon seit halb 6. Mittlerweile war es nach 22h. Alle haben wir dann unsere taschenlampen um stockdunklen rausgekramt. Vom Hotel hab ich nicht viel erkennen können. Nur das alles aus Holz bestand. Ziemlich unheimlich. Überall knarrte es, der Wind zog durch die Zimmer. Unsere Gardine bewegte sich die ganze Zeit, es war super kalt und man hat den Wind sogar drinen gespürt.
Am nächsten Tag haben einige Ziplining gemacht. Ich nicht. Ziplining hat mich in Ecuador 5-8$ gekostet, hier zahlt man dafür 45$. Überhaupt sind die Ausflüge hier alle super teuer. Nachmittags bin ich mit ein paar anderen zu Hängebrücken im Regenwald gefahren, das war cool. Die 8 Brücken hatten alle unterschiedliche Höhen und waren teilweise super wackelig, so wackelig, dass wir an Sicherheitsseilen befestigt wurden. Spannend!


Der Wind hatte zum Glück an dem Tag nachgelassen und wir freuten uns schon weiterzureisen, weil keiner Klamotten für 8Grad dabei hat. Hihi

Travel as much as you can. as far as you can. As long as you can. Life´s not meant to be lived in one place

Donnerstag, 29.01.2015

Nachdem wir den halben Tag am Strand verbracht haben, ging es dann weiter zum Fährhafen. Wobei die Bezeichnung nicht ganz richtig ist. Es war eher ein Ufer mit 2 großen Steinblöcken, wo die Schiffe anhalten. Ich hätte es selbst nicht als Hafen erkannt.


Es war ziemlich stürmisch und deswegen wurde beschloßen, das wir nicht das Boot um 16:30 nehmen, sondern das um 17:00 Uhr. Wir kamen gegen 16:20 Uhr am Hafen an. Haben uns dann irgendwo gesammelt und ich bin erstmal mit Lina und noch 2 anderen auf die Toilette. Als wir wiederkamen war der Rest der Gruppe verschwunden. Isaas sagte uns dann wir müssten uns beeilen, schnell alle Sachen nehmen, wir nehmen doch das Boot um 16:30 Uhr. Wie schnell "schnell" ist kann man sich ja ausmalen bei meinem ganzen Gepäck. Ich brauch schon ne halbe Minute um den großen Rucksack hochzubekommen. Naja, mit Sack und Pack zum Ufer gerast und dann schrie nur ein Mitarbeiter "Stop, stop - zu spät- ihr nicht mehr" und die Ladefläche hob sich. Isaas war im Begriff auf die Ladefläche zu springen und rief nur "wir müssen springen" und er warf seine Tasche auf die Ladefläche, die sich ja immer weiter hob. Die anderen 10 unserer Gruppe standen auf der Fähre und letzendlich blieb uns nichts andres übrig als denen zu winken. Die Fähre war weg.


Mit ner halben Stunde Verspätung sind wir dann auf Ometepe angekommen. Ich war total aufgeregt, denn wir hatten uns für einen Homestay entschieden und ich hab mich total auf meine Gastfamilie gefreut. Wir wurden dann mit nem Van zu so einem Communitycenter gebracht und dort saßen dann schon die anderen. Einige Gastmütter hatten ein riesen Abendessen in dem Center für uns vorbereitet, danach haben die Kinder der Community in traditionellen Kleidern, traditionelle Täünze aufgeführt. Danach konnten wir verschiedene Ausflüge buchen. Leider wollte niemand mit mir die Cultural Tour buchen, bei der man erst zu einem Vulkan gefahren wäre, dann zu  ner Höhle um sich Höhlenmalerei anzugucken, dann zu heißen Quellen etc. Najaaaaa...
Wir wurden danach unseren Gastfamilien zugeteilt. Und da war ich schon enttäuscht. Alle anderen wurden von ihren Gastmüttern in Empfang genommen, meine war nicht da. Weder zu dem Abendessen, noch um mich und Lina abzuholen. Stattdessen stand ihr 16jähriger Sohn dort. Er hat uns dann mitgenommen. Das einzig positive an der Unterkunft und der Familie war, dass sie so nah an dem Center lag, wo wir Internet hatten und einen super Blick auf Palmen und den riesigen See. Wir waren in einem Gartenhäuschen untergebracht. In dem Zimmer gab es nichts außer 2 Betten. Zur Toilette mussten wir in ein anderes Gartenhäuschen gehen. Es war alles sooooo ekelig. Dreckig und matschig und Ameisenstraßen an den Wänden und auf dem Boden und große Ameisen und kleine Ameisen und Spinnen und Käfer. Überall krabbelte es. Ich hab dann natürlich alles mal wieder sorgfältig mit Anti-Käfer Spray eingesprüht. Wir hatten nur ein Wellblechdach, an den Seiten offen. Es war soo windig, sodass wir dachten, uns fliegt gleich das Dach um die Ohren. Die Mutter haben wir an dem Abend nicht mehr gesehen. Ich hab sooooo gebetet nicht nachts auf Toilette zu müssen... Lina hatte mir zwar vorsichtshalber schon ihre Kopflampe rausgelegt, aber es ging alles gut.


Am morgen sind wir ins Haus der Familie. Es ist unvorstellbar für mich wie die dort leben. Wir saßen am Tisch und haben auf unser Frühstück gewartet und dann hat die Gastmama eine Tür aufgemacht und es kam eine rieeeeesige Kröte rausgesprungen, unter den Esstisch. Ich hab fast gekotzt. Und sie meinte nur "oohhh grande". Hahaha. Zum Frühstück hab es Reis mit Bohnen, schwarzen Instantkaffee, Saft und ein Spiegelei. :-/


Danach hätte ich duschen müssen, aber ich konnt mich nicht überwinden. Es war halt so saukalt. Erstens war das Wasser kalt, dann schloß die Tür nicht richtig und die Dusche war nach oben hin offen. Und durch den starken Wind hat das so gezogen, sodass ich auf duschen verzichtet habe.
Um 12h bin ich mit ein paar anderen zu ner Quelle gefahren. War ganz nett. Ich fand es jetzt nicht so den Burner. Es war eher nen großer Swimmingpool mit Naturwasser mitten in nem Wald, die dreckigsten Toiletten die ich in 6,5 Monaten gesehen habe und nur Mücken und andere Tiere. Aber ich war schlau. Ich hatte meine Duschsachen mitgenommen, weil ich mir dachte, wo ein Pool ist sind Duschen nicht weit. Es war ne open air dusche und das Wasser war kalt, da es aber am Nachmittag richtig heiß war-> perfekt.
Danach waren wir wieder im Communitycenter und haben in XXLHängematten gelegen und einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen.
Das Abendessen sollte an dem Abend mit der Gastfamilie eingenommen werden. Das Essen war super. Es gab Reis mit Gemüse und Tomatensauce und dazu einen Fisch. Geredet wurde aber immernoch nicht mit uns.
Die Nacht war die Hölle. Es hat sooo heftig gestürmt, sodass wir kein auge zugetan haben. Und natürlich musst ich 2x auf Toilette. Das war super unheimlich. Riesige Palmenblätter flogen herum und wer weiß was noch alles.
Am nächsten morgen konnte ich mir auch denken warum die Mutter nicht mit uns spricht.. Die Familie (Mutter, 16jähriger Sohn und 3jähriger Sohn, Vater nicht vorhanden) nimmt seit über 2 Jahren Gäste auf, jede Woche kommen 2-3 neue. Die meisten bleiben nur für 2-4 Tage. Ja dann ist ja wohl kein Wunder, das sie keine Lust auf Kommunikation hatte, oder? Ich mein, die Kommunikation muss ja immer die selbe sein. 


Die Familie lebt in einem großen Raum. 2 Betten sind nur druch Vorhänge abgetrennt. Ist das nicht furchtbar? Der 16jährige Sohn lebt nur durch einen Vorhang getrennt von seiner Mutter. Zur Schule oder Uni geht er nicht. Er muss ja der Mutter im Laden helfen. Die Mutter hat das Wohnzimmer zu einem kleinen Kiosk umfunktioniert. Da wird alles verkauft von Snickers über Wodka, Toilettenpapier und Sonnencreme. Den Kleinen wird sie auch erstmal nicht zur Schule schicken, "verlorene Zeit" nennt sie das. Sie hat immer so viel zu tun mit ihrem Laden und dem ganzen Haushalt, sodass sie jede Hilfe braucht.


Wir erfuhren dann noch von der Gastmama, das der Hafen momentan gesperrt ist. Es war zu stürmisch für die Boote. Trotzdem waren wir froh als wir um 8h abgeholt wurden.
Unsere Nachbarn hatten einen sprechenden Papagei, der war cool- aber nach ner Zeit echt nervig. Aber der konnte viel sagen.


Wir waren dann um ca. 20 nach 8 am Hafen und es sah nicht so aus als würde hier bald wieder der Betrieb fortgesetzt. Es war super super stürmisch, alles flog herum. Also blieb uns nichts anderes übrig als zu warten, und warten und warten und warten. Gegen 10h hat man uns dann auf die Fähre gelassen. Wir waren etwas verwundert denn der Sturm hatte nicht nachgelassen, eher im Gegenteil. Isaas hat dann an jeden von uns schon mal ne Tablette gegen Seekrankheit ausgeteilt und so warteten wir darauf, dass es gleich losgeht. Und iwr warteten und warteten und warteten. Nichts tat sich. Durch die Tablette war ich sooo müde, ich hab die ganze Zeit geschlafen. Ich bin immer wieder aufgewacht und hab festgetellt, dass wir immer noch am Hafen lagen und das Boot wurd voller und voller. Ich hab mich gefühlt iwe auf so einem Flüchtlingsschiff. Zumindest stell ich es mir so vor. Das Bötchen war so überfüllt und überall saßen, standen und lagen Menschen... Um halb 1 haben wir endlich abgelegt.

Travel isn´t about getting into new places but acquiring new set of eyes

Dienstag, 27.01.2015

Am frühen Abend kamen wir in Granada an. Das Hotel ist super schön, allerdings liegt das in dem Slums von Granada. Also waren wir für jeden Schritt auf ein Taxi angewiesen. Nur leider fahren keine Taxen direkt am Hotel vorbei und eins rufen konnten sie irgendwie nicht. Also musste man ja zwangsläufig ein Stück laufen, bis dann mal (hoffentlich ) ein Taxi vorbeikam. Lina und ich waren 2x allein unterwegs und haben jedesmal gehofft das ganz schnell ein Taxi vorbeikommt. Es hingen nur Männer auf der Straße und die glotzen einen an wie dieTiger ein Stück Fleisch. Zum Supermarkt sind wir immer in Gruppen gelaufen und selbst dann sind die einem hinterher und neben dir hergelaufen, selbst wenn man sie ignoriert hat.


Wir haben uns alle im Supermarkt mit allem möglichen eingedeckt, weil wir hatten ja Kühlschränke auf dem Zimmer. Wieder im Hotel angekommen sagte man uns aber, dass sie die Schlüssel verlegt hätten, um diese zu öffnen. Also kein Kühlschrank...
In Nicaragua ist es extrem heiß- Der Guide am Vortag erzählte uns, dass die niedrigste Temperatur in Leon bei 30 Grad liegt.
Man hat uns dann Eis angeboten, aber das half auch nicht wirklich um Joghgurts und Eiskaffee kalt zu halten.
Das Hotel war, wie gesagt, super schön- aber der schlechteste Service und das erste mal nur kaltes Wasser in der Dusche. Dafür nen Fernseher mit 90 Kanälen, unter anderem Deutsche Welle :/


Den nächsten Tag wollte ich am Pool bleiben. Ein paar hatten nen Vulkanausflug gebucht, aber ich hab jetzt wirklich genug Vulkane gesehen und bestiegen. Der Chlorpool war zwar sicherlicht nicht besonders förderlich für meinen Ganzkörperausschlag den ich nun schon seit einer Woche habe, aber was solls :/


Die Gruppe wollte sich um 09:30 Uhr treffen, um dann gemeinsam in die Stadt zu fahren, um dort zu frühstücken. Mir und Lina war das zu spät. Wir sind da beide aus dem seloben Holz geschnitzt, was richtig cool ist. Wir waren schon wieder übelst früh wach und sind dann schon um 7h in die Stadt gefahren. Es gibt hier ein Schokoladenmuseum mit SPA und dort gibt es Frühstücksbuffet. Wir lagen dann also bereits um 09:30 Uhr am Pool, also die anderen zum Früshtück aufgebrochen sind. Allerdings auch nicht alle, da manche mit hangover im Bett lagen. Aber hier gilt ja eh das Motto: alles kann, nichts muss.


Um 12h ging dann auch bereits der erste Gin Tonic und Rum Cola über die Theke und so begann diesmal die Poolparty schon etwas eher als sonst. Was dazu führte, dass letzendlich niemand irgendeinen Ausflug gemacht hat. Die anderen Hotelgäste taten mir ja schon fast Leid. Die Zimmer liegen nämlich alle um den Pool herum und man kann ja nicht gerade behaupten das 15 Personen zwischen 23 und 30 Jahre unbedingt leise und still am Pool liegen. Einer hat immer Boxen dabei, also haben wir die gesamte Nachbarschaft beschallt. Um 18h wurden dann mehrere Familienpizzen geliefert und um 20h hat man uns höflichst gebeten die Party in die Stadt zu verlegen. Einige haben das zwar nicht mehr geschafft, sidn wohl unter der Dusche oder so eingeschlafen. Ich und ein paar andere sind dann aber in die Stadt, schließöich haben wir am morgigen Tag ein Geburtstagskind und das muss ja wohl gefeiert werden.


Am nächsten Tag sollte es um 8h losgehen, nur irgendwie war keiner soweit. Um 09:30 Uhr saßen dann endlich alle Schäfchen im Bus uns es ging los. Wir hatten usn dazu entschieden 7$pP mehr zu bezahlen und dafür mit nem private Van wieder zu fahren und nicht mit nem "chicken bus". Dafür waren wir ja auch deutlich flexibler und konnten somit noch auf halber Strecke nach Ometepe an einem Strand halten und da ein paar Stunden verbringen.

You need to take risks, to follow some paths and abandon others

Sonntag, 25.01.2015

Zum Flughafen dauerte es nicht lange, Check in etc lief alles super fix.

Der Flug nach El Salvador war allerdings alles andere als angenehm. Es fing alles super gut an. Wir sind mit Avianca geflogen, super netter Service und Stewards etc. Doch dann wurde es auf einmal richtig, richtig ungemütlich. Der Pilot meinte nur "keine Panik", aber die brach leider trotzdem aus. Ich bin ja nun schon viel geflogen, aber das hatte ich auch noch nicht erlebt. Und dann hatten wir auch noch so ein paar Kreisch-Mädels an Board... Also es war schon richtig heftig. Natürlich. Wir saßen ja auch nur in so einer Minipropellermaschine. Es war ausnahmslos jeder froh, als wir am Boden aufkamen. 2 waren danach am heulen und wären lieber mit nem chicken bus weitergefahren. Ich glaub ich Spinne. Ich setz mich doch nicht in so nen Bus freiwillig, ohne Klima, mein Gepäck irgendwie auf dem Dach befestigt.... ne danke. Wir hatten auch nur ca 40 Minuten Aufenthalt in El Salvador, dann ging es in die nächste Maschine nach Managua in Nicaragua. Der Flug war easy.
Der Transfer wartete auch schon auf uns und dann ging es Richtung León. Wir haben noch eine Pause am Lake Nicaragua gemacht. Da war es super schön, eine super Aussicht auf die Vulkane.

Als wir abends in Leon ankamen ging nicht mehr viel. Wir konnten noch bis 22 Uhr den Pool nutzen, also gab es mal wieder ne Poolparty. Am nächsten Tag mussten wir allerdings die Zimner schon um 8h räumen.


Endlich hatten wir mal Frühstück inklusive. Also wurd um 07:30 Uhr gegessen und dann ging es los:

Nur 2 von der gesamten Gruppe sind am Pool, also im Hotel, geblieben. Der Rest hatte sich fürs Volcanoboarding entschieden (gerne mal Volcano Boarding Nicaragua bei youtube eingeben, um eine Idee davon zu bekommen). Also wurden wir um 8Uhr abgeholt und los ging es zum Vulkan.
Was wir nicht wussten: wir mussten die Boards selbst hochtragen. Gut, so schwer kann so ein Ding ja wohl nicht sein. Pustekuchen. Wir kamen dort an und uns wurde jedem ein Board in die Hand gedrückt und ein Rucksack, in dem die Schutzausrüstung drin war. Bepackt wie ein Esel ging es also los. Das Board war unheimlich schwer und uns wurde zwar gezeigt wie man das zu tragen hat, aber der starke Wind hat es einem fast unmöglich gemacht, das Board so zu tragen wie empfohlen. Wir haben Schritte gemacht und man hatte wegen dem Wind das Gefühl überhaupt nicht vorwärts zu kommen. Natürlich kann man sich auch vorstellen, dass der Wegum auf die Spitze eines Vulkans zu kommen auch nicht gerade ebenerdig und gut gepflastert ist. Ein paar haben leider aufgebeben und sind zurück. Ein paar Mädels haben sich das Board von den Jungs und vom Guie tragen lassen- aber ich hab mich dadurch gekämpft und war stolz und fix und fertig als wir endlich oben ankamen.

Dann mussten wir irgendwie die Schutzkleidung: Taucherbrille, Knieschoner, Ganzkörperanzug und Handschuhe anziehen... gar nicht so einfach bei einer Windstärke vonxxx ich weiß es nicht, aber ständig flog irgendwas herum. Ich dacht ich werd super Schiß haben da oben, aber ich muss sagen, dass Angsteinflößendste war der starke Wind. Den ganzen Weg nach oben meinte der Guide, geht langsam und in der Mitte, passt auf wegen dem Abrund etc und dann musste man ja auch noch das mehrer Kilo schwere Board irgendwie festhalten... Uff. Naja, Schutzkleidung an, Gruppenselfie geschossen, Einweisung bekommen und los sollte es gehen. Die Einweisung war auch eher gewöhnungsbedürftig. Zumindest wussten wir danach was wir alles NICHT machen durften, was man machen durfte bzw sollte wurd nicht erwähnt, abet viel blieb da auch nicht mehr übrig.


Also nicht nach vorne lehnen, nicht zu weit nach hinten lehnen, Hände die ganze Zeit am Seil halten, nur mit den Fersen stoppen, die Füße nicht auf das Board stellen, beide Füße gleichmäßig in den Boden drücken um in der Spur zu bleiben, Mund nicht öffnen etc.
Als ich dann da so ab Abgrund auf diesem Board saß und hörte, dass man bis zu 70km/h bis 90km/h drauf kriegen kann, stand mit der angstschweiß ins Gesicht geschrieben. Außerdem war es, trotz des Winds, super heiß unter diesem Ding. Immer drei von uns sind gleichzeitig los. Es gab quasi drei Spuren nebeneinander. Dann war ich dran. Also Füße rechts und links in das Lavagestein gepresst und runter ging es. Irgenwann wurde es richtig steil und ich hab meine Fersen wie ne irre in die Steine gepresst, aber das wurd verdammt heiß. Also Fersen wieder hochgezogen und mit voll Speed darunter. Das war ja soooooo cool. Wer ist schon mal nen Vulkan runtergeschlittert? Super Erfahrung!


Ich möchte das unbedingt wieder machen. Hoffentlich gibt es dann so eine Art Skilift da hoch :D
Auf dem Weg zurück hat der Guide uns dann noch die spektakulärsten Unfälle die Leute dort hatten erzählt. Wahnsinn. Zum Glück hatte ich mir vorher da keine Gedanken drüber gemacht.
Im Hotel hatten wir dann noch 2 Zimmer um zu duschen. Denn die Asche war, trotz Schutzkleidung, überall! Also alle geduscht und dann ging es zum Lunch, die stadtbesichtigt und dann ging es im private Van weiter nach Granada.

Don´t listen to the stories; GO SEE!

Samstag, 24.01.2015

Hallo ihr Lieben!

Also ging es um 7h morgens pünktlich los. Stundenlang sind wir durch die Einöde von Honduras gefahren, zwischendurch versperrten mal Rinder, Esel oder Pferde den Weg... oder Felsbrocken die sich losgelöst hatten, oder die Straße war so voller Schlaglöcher, sodass wir fast anhalten mussten und im Schritttempo da herzufahren....- irgendwann hieß es dann:Fenster und Türen geschlossen halten, wir fahren nun durch San Pedo Sula. SPS wurde 2013 zur gefährlichsten Stadt der Welt gewählt. Das war vielleicht spannend und aufregend. Ich habe noch nie so viele Menschen einfach auf der Straße liegen sehen. Und jedem fehlte was, irgendein Körperteil oder hatte irgendeine furchtbare Behinderung oder war irgendwie entstellt. Gitter vor den Fenstern kann sich kaum einer leisten, also sieht man ganz viele Fenster halb mit Holz zugenagelt oder irgendwelche Zäune vor den Fenstern befestigt. Man kann es kaum beschreiben, wenn man es nicht mal gesehen hat.


Wir kamen nur kurz vor knapp am Fährhafen an. Da musste dann alles ganz schnell gehen. 1,5 Stunden sind wir dann noch mit der Fähre zu den Islas de Bahia in der Karibik gefahren, genauer gesagt zur Insel Roatán.


2 Kleinbusse standen dort schon direkt bereit, um uns ins Hotel zu fahren. Es ging direkt an der Küste vorbei, an Restaurants, Bars und Diskotheken und am Ende der Straße lag unser Hotel. Wir waren die einzigen Gäste, super cool. Wir waren wieder immer zu zweit im Zimmer. Ich bin wieder mit der Lina aus Schweden in ein Zimmer gegangen, wie schon die ganzen anderen Nächte auch. Die Zimmer waren ganz nett, mit Kühlschrank, warmes Wasser, Klimaanlage etc.
Nach dem Abendessen ging es dann natürlich feiern. Wir waren am West End von Roatan und da liegt eine Open Air Disko neben der nächsten, direkt am Strand.


Leider hab ich vergessen mich in der Nacht mit Mückenschutz einzuschmieren. Ein Fehler mit fatalen Folgen. Argh!


Mit ein paar anderen bin ich am nächsten Tag zu ner Bootstour gestartet. Die Tour endete am West Bay. Ein super toller Strand mit ganz vielen Bars. Den halben Tag war ich damit beschäftigt Bananaboat zu fahren und von so einer riesigen Gummirutsche ins mehr zu rutschen. Ansonsten konnte man noch schnorcheln und Parasailing machen, es gab ne floating bar etc. Ach und nicht zu vergessen, diese netten gutaussehenden seriösen Damen, die Massagen anbieten. Igitt. Da massieren sie dem einen die Füße und danach direkt mit den Händen die Glatze. Wie kann man das denn machen wollen??? Am Strand war so ein Walroßpärchen aus Amerika. Er hat sich ne Ganzkörpermassage geben lassen und die Frau saß daneben und hat dann auch noch der Masseurin nen Rum Cola ausgegeben. HALLOOOOO?


Ein paar andere sind im Hotel geblieben oder sind tauchen gegangen...


Abends haben wir einen super schönen Sonnenuntergang gesehen (aber nicht so schön, wie auf den Galapagos) und dann gab es ein BBQ, für 10$ all you can eat. Die Getränke haben wir uns selbst mitgebracht. Dann gab es noch ein Lagerfeuer direkt am Strand und hinterher sind wir in ner Karaoke Bar gelandet... am nächsten Tag ist glaub ich jeder im Hotel geblieben. Hahahaha. Lina und ich wollten uns mit den Jungs aus Dänemark eigentlich kleine Vespas ausleihen und damit die Insel erkunden, aber dazu kam es leider nicht. Am Samstag sind wir abgereist. Das war auch gut so, zwar ist die Insel super schön, aber am Wochenende kommen immer die großen Kreuzfahrtschiffe und dann wird es voll.

One of the great things about travel is that you find ot how many good, kind peolple there are

Dienstag, 20.01.2015

Hallo liebe Blogverfolger/innen!

Endlich hab ich Zeit ein bisschen was zu schreiben, ich hab so viel nachzuholen... sicherlich hab ich die Hälfte vergessen.

Pünktlichst morgens um 10h haben wir Antigua verlassen. Es ging in einem Kleinbus Richtung Honduras. 5 Stunden waren für die Fahrt angesetzt, nach 8 Stunden kamen wir endlich in Copán an. Das Problem war aber nicht Stau, sondern eher die Straßen, die keine Straßen sind sondern Lehm und Matschwege. Und ständig waren Teile gesperrt, weil es mal wieder nen Erdrutsch oder sowas gegeben hat. Die Stimmung im Bus war super. Jeder kann mal seine musik spielen (mit Kölsch hab ich es noch nicht versucht, das kommt aber noch :), man soll es sich ja nicht gleich mit seinen Mitmenschen verscherzen :P), und dadurch, dass wir nen private Bus hatten konnten wir auch Pausen machen wann wir wollten etc. Also alle super entspannt.

Meine Gruppe ist total super und setzt sich aus den unterschiedlichsten Charakteren zusammen.

Da ist die Tussi, die sich jeden Tag die Wimpern künstlich aufklebt, nen riesen Koffer dabei hat, den immer jeder schleppt und zieht nur sie selbst nicht. Na, wir sehen auch eher seltener gut asphaltierte Straßen... festes Schuhwerk hat sie auch nicht dabei und kann daher kaum an Ausflügen teilnehmen (will sie wahrscheinlich auch gar nicht). Dann gibt es da eine 27jährige die absolut Abhängig von der Gruppe ist, da fragt man sich schon, ob sie es denn alleine aufs Klo schafft, dann der Schweizer der ordentlich raushaengen laesst das Daddy n guten Job hat. Hat sich hier nen neues Handy und ne GoPro gekauft, hat immer ne Flasche Gin oder Rum im Gepäck und isst immer drei Gänge, dann die richtigen Backpacker, ausgestattet mit Moskitonetz und Schlafsack und Kopflampen etc., 2 Engländerinnen die alles nur zu zweit machen und sich ziemlich von der Gruppe fernhalten, eine, die selbst die Leitung übernehmen könnte, weil sie den gesamten Plan auswendig gelernt hat...- und irgendwo dazwischen oder woanders bin ich :) Keiner in der Gruppe spricht Spanisch, und damit meine ich, dass sich absolut niemand nen Frühstück oder so etwas bestellen kann. Alles wird irgendwie auf Englisch, mit Händen und Füßen oder über mich und Isaac (Guide) gemacht.


An der Grenze hat es ewig gedauert, obwohl wir die Einzigen waren. Wir durften auch den Van nicht verlassen und es wurde schnell klar warum. Da standen Männer in Gruppen und jeder wollte, dass du bei ihm dein Geld wechselt. Natürlich zu einem ganz schlechten Geldwechselkurs. Also wurden nur unsere Persos eingesammelt, abgegeben und dann ging es ein paar Meter weiter. Da mussten wir dann alle aussteigen, 3$ bezahlen, wir bekamen n Stempel ion den Pass uns dann waren wir in HONDURAS whoop whoop


Copan ist ein mini kleines Städtchen in Honduras und bekannt als letzte Mayastätte. Das Hotel war weniger toll. Internet nur an der Reze, an der Reze konnten aber maximal 3 Leute gleichzeitig stehen... alles auch irgendwie ziemlich lieblos eingerichtet. Wir waren in einem super Restaurant Abendessen. Hier ist ja alles so günstig. Ich habe für einen riesen großen Salat mit Brot, einer Flasche Wasser und einem Glas Wein keine 8 Euro bezahlt.


Copán war schon gruselig nachts. Die Stadt ist so gut wie gar nicht beleuchtet, überall Straßenhunde und an manchen Ecken lungern ein paar Gestalten rum. Unser Hotel war aber sehr gut gelegen, sodass wir gut immer in Grüppchen gehen konnten.
Am nächsten Tag sind manche zu den heißen Quellen gefahren, andere sind in ein anderes Hotel gefahren, wo man den Pool gegen einen Aufpreis nutzen konnte und ich bin mit ein paar anderen zu den Ruinen von Copan gegangen. Wie oben schon gesagt, gilt Copan als die letzte Mayastätte. Es war suuuper heiß, aber zum Glück hatte ich mir ne lange Hose angezogen. Die anderen waren zerstochen danach, unglaublich. Aber ich gehe ja nirgendswo mehr hin, ohne in Mückenschutz zu baden. Der Eintritt kostete 15$. Wir haben uns dann aber noch für nen Guide entschieden. Der hatte nen Fixpreis, aber wir haben dann den Preis durch 9 geteilt und das war supi.


Nachmittags sind wir dann in Tuk Tuks zu dem Hotel gefahren, da war die Poolparty natürlich schon in vollen Gange.


Am nächsten Tag sollte es eigentlich 8 Stunden in nem public bus Richtung Karibikküste gehen, doch zum Glück war die gesamte Gruppe damit einverstanden nen private Van anzumieten.

Not all those who wander are lost

Sonntag, 18.01.2015

Ja... was soll ich sagen, seht selbst:

Willkommen in Antigua

 

 

In solchen Käfigen befinden sich Bankautomaten, in den Räumen kann man sich einschließen:

Fast in allen Häusern befinden sich solch schöne Innenhöfe:

 

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